Sie befinden sich hierTradition, Occultismus, Synkretismus, Personenkult

Tradition, Occultismus, Synkretismus, Personenkult

warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w0070ecf/geiernotizen/modules/taxonomy/taxonomy.pages.inc on line 34.

gemäß Fleisch

17. April 2010 

 

 

Die Hoteliers sind zufrieden, und nicht nur diese. Es ist ein Bombengeschäft. Turin ist ausgebucht. Erstmals seit zehn Jahren wird das sogenannte »Turiner Grabtuch« wieder öffentlich für wenige Wochen ausgestellt, und Katholiken aus der ganzen Welt strömen nach Turin, um sich diese Reliquie, von der behauptet wird, sie sei das »Grabtuch Christi«, anzusehen. Man könnte Seite um Seite füllen, wenn man sich an der Debatte um die Echtheit dieses Tuches beteiligen wollte. Verschiedene Untersuchungen, darunter drei Radiokohlenstoffdatierungen (C14), haben das Tuch längst als mittelalterliche Fälschung entlarvt, die sich auch heute reproduzieren läßt, aber natürlich gilt dies einem wahren Tuchverehrer nichts; er wird immer Argumente finden, warum diese Untersuchungen fehlerhaft sein müßten.

… bereits gefallen.

11. April 2010

 

»Wenn es in einer Gemeinde soweit kommt, daß nur eine Handvoll Menschen die geistlichen Angelegenheiten besorgen, ist diese Gemeinde bereits gefallen.«

Watchman Nee

 

   

 

  

verbindlich nachzuahmen …
Paulos hatte gute Gründe, neben seinem apostolischen Dienst einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Indem er niemanden finanziell belastete, war er unangreifbar. Ihm unlautere Motive für seinen Dienst zu unterstellen, wäre so selbst für einen böswilligen Zeitgenossen schwierig gewesen. »Denn Ihr selber gewahret, wie es bindend ist, uns nachzuahmen, da wir uns nicht unordentlich inmitten von Euch verhielten, aber auch nicht geschenkweise seitens jemandes Brot aßen, sondern in Ermüdung und Anstrengung nachts und tags Wirkende waren, um nicht jemand von Euch zu beschweren; nicht, daß wir nicht Autorität haben, sondern, auf daß wir uns selber Euch als Typus (Vorbild) geben zum Uns-Nachahmen.« (2. Thess. 3, 7ff)

Verhaftet

5. April 2010

 

Am Donnerstag mußte ein Vater von 11 Kindern eine vierzigtägige Erzwingungshaft antreten, weil er einem seiner Kinder die Teilnahme an einem schwer occulten Theaterstück nach Hans Christian Andersen versagt hatte, das im Rahmen der Schule stattfinden sollte, und er das daraufhin gegen ihn verhängte Bußgeld nicht bezahlt hatte.

Man ordne dieses rücksichtslose Vorgehen der Justiz ein vor dem Hintergrund, daß gelegentlich auch schwerste Gewaltverbrechen, die Opfer hinterlassen, die lebenslänglich von den Folgen gezeichnet sein werden, oder zum Beispiel auch gewerbsmäßige Urkundenfälschung mit Bewährungsstrafen — also ohne Haft — geahndet werden.

Mehr Informationen finden sich bei Medrum.

 

 Siehe auch Artikel »Inhaftierungswelle geht weiter«.

 

 

 

 

… bis drei zählen

1. April 2010

 

 

 

  

 

In diesen Tagen wird wohl wieder millionenfach von Kanzeln in aller Welt die theologische Behauptung verkündet werden, daß Jesus an einem Freitag gekreuzigt [G] und an einem Sonntag auferstanden sei. Dieser Zeitplan basiert auf dem katholischen Jahreskreis und ist auch in anderen Kirchen und Freikirchen weitgehend unumstritten. Das ist seltsam. Denn um nachzuweisen, daß diese Chronologie so nicht stimmen kann, braucht man eigentlich nur zwei Dinge — erstens ein Neues Testament und zweitens mathematische Fähigkeiten auf Vorschulniveau — genaugenommen die Kenntnis der Abfolge der Wochentage und die Fähigkeit, bis drei zu zählen:

Denn ebenso wie  Jonas in der Leibeshöhle des Seeungeheuers drei Tage und drei Nächte war, also wird der Sohn des Menschen in dem Herzen des Erdlands sein drei Tage und drei Nächte. (Mt. 12, 40)

Man kann das nun drehen und wenden wie man will: Auf Freitag bis Sonntag kommt man anhand der biblischen Voraussetzung, daß Jesus drei ganze Tage und drei ganze Nächte tot und begraben war, nie und nimmer. Und die Schrift ist hier ja in erfrischender Weise präcise und läßt keinen Spielraum für Rechenkünstler, die mit angebrochenen Tagen und dergleichen hantieren.

Nechustan — Kreuz oder Pfahl?

3. März 2010

 

 

Mein ikonoklastischer Artikel »Bild des Unsichtbaren« zu Kol. 1, 15 hat einen Leser zu der Frage veranlaßt:

»Wie stehst du dazu, daß das Kreuz als Zeichen für das Christentum in allen Denominationen gilt? Ist ein Aufhängen eine Kreuzes oder ein Kreuz auf dem Gipfel eines Berges auch Götzendienst? … Die Frage ist doch vielmehr, ob ich ein Kreuz … als Amulett oder Glücksbringer trage oder lediglich als Symbol. Falls ein Kreuz auch in seinem symbolischen Aspekt nicht tolerierbar ist müsste dieses eigentlich überall verschwinden.«

Zur Antwort nachfolgend ein älterer Artikel, der bisher nicht hier erschienen war:

 


Bild des Unsichtbaren

23. Februar 2010


Schwierige Bibelstellen IV: Kol. 1, 15 

 

Dies ist die erste Notiz in der neuen Rubrik »Leser fragen den Geier«. Über das Kontaktformular treffen ja gelegentlich interessante Fragen ein, und sofern ich diese beantworten kann und auch meine, daß dies für weitere Leser von Interesse sein könnte, werde ich diese in loser Folge zu Geiernotizen verarbeiten — die Identität des Fragestellers bleibt selbstverständlich geschützt.

Die Reihe »›Schwierige‹ Bibelstellen« hat einen Leser veranlaßt, nach Kol. 1, 15 zu fragen, und hier ist die versprochene Antwort:

 

Kolosser 1, 15 spricht von Christus als dem »Bild des unsichtbaren Gottes«, und das scheint ja tatsächlich erst einmal ein Paradoxon zu sein: Etwas, das unsichtbar ist, kann man nicht abbilden. Tatsächlich? Zumindest aus der Naturwissenschaft kennen wir ja visuelle Beschreibungen unsichtbarer Dinge — die Modelle. So kann ich Sauerstoff zwar nicht sehen, aber in einem Modell abbilden, das die molekularen Eigenschaften des Sauerstoffs abbildet. Wer das Modell sieht, sieht zwar immer noch keinen Sauerstoff, aber er kann etwas über die Eigenschaften des Sauerstoffs lernen.

Dies ist zwar nur ein Gleichnis, aber es bringt uns schon einmal auf die richtige Fährte. Tatsächlich aber besteht zwischen dem Christos und dem Vater eine viel höhere Übereinstimmung als zwischen einem Sauerstoffmolekül und dem Modell eines solchen. So sagt Jesus in Johannes 14, 7:

… von Anbeginn

13. Februar 2010

 

 

 

 

 

 

 

Ihr seid aus dem Vater, dem Diabolos, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an, und in der Wahrheit stand er nicht fest, da die Wahrheit nicht in ihm ist. Wann gleichsam er die Fälschung spricht, spricht er aus dem ihm eigenen, da er ein Fälscher ist und der Vater derselben. 
Joh. 8, 44

Da steht es also: Der Diabolos (Durcheinanderwerfer, Verwirrer) ist ein Menschenmörder von Anbeginn. Deswegen kann es nicht verwundern, daß für ihn die Krönung seiner Anbetung das Menschenopfer ist. Götzendienst, wenn er vollendet ist, fordert also immer wieder Todesopfer. Im Moment wird dem Zeus, dem obersten der hellenischen Götzen des Olymp, gerade wieder ein großes Fest gefeiert, weswegen man dieses Fest auch die Olympischen Spiele nennt. Und prompt hat Zeus das erste Menschenopfer gefordert.

Wie ist das möglich? Lehrt uns die Schrift nicht, daß die Götzen nur tote Materie sind? Die können doch gar nichts fordern noch bewirken — oder? Ja richtig, aber Paulos erklärt auch:

Daher, was erkläre ich? Daß ein Idolopfer etwas ist? 
Nicht so, sondern daß Opfer, welche die Nationen schlachtopfern, sie den Dämonen und nicht dem Gott  schlachtopfern …
1. Kor. 10, 20f

Wolfsblut

1. Februar 2010


»Hinter sich selbst her« — über die Wolfsnatur der Denominationen

In seiner Abschiedsrede vor den Ältesten von Ephesos in Milet (Apg. 20) spricht Paulos von den »schweren Wölfen, die das Herdlein nicht verschonen werden« und beschreibt diese Wölfe als Männer, die aus der Mitte der Herausgerufenen[G] aufstehen werden, um die Lernenden (Jünger) wegzuzerren hinter sich selbst her. Wenn wir in seinen Briefen nach näheren Anhaltspunkten dafür suchen, was es mit dieser Aussage auf sich hat, stoßen wir auf den ersten Brief an die Korinther. Aber gehen wir der Reihe nach:

0,0000094 Prozent oder: Von Vater Gott zu Mutter Erde

21. Januar 2010

 

Ich staune regelmäßig, wieviel geistlichen Durchblick ungeistliche Menschen doch manchmal haben und wie wenig geistlichen Durchblick sogenannte »Geistliche«. Soviel Klarheit hätte ich in einem Fernsehsender jedenfalls eher nicht erwartet:

 

 

 

In einem Leserbrief an die F.A.Z. beschreibt Dr. Urban Cleve aus Dortmund sehr deutlich anhand eines Beispieles, wie sehr doch der Klimawahn Glaubens- und nicht Wissenssache ist:


Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des »BUND« von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen.

Danach folgte folgendes Gespräch:

»Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?«

Antwort: »Hoch«.

»Wie hoch denn?«

»Sehr hoch.«

»Wie viel Prozent?«

»Weiß ich nicht.«

»Was ist denn sonst noch in der Luft?«

Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht.

»Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?«

»Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft.«

Dr. Siegfried Fritsch · Märchen und Sagen

12. Januar 2010

Verlag One Way Spot
Taschenbuch, 234 Seiten
ISBN-10: 3927772267
ISBN-13: 978-3927772267

Fritsch unternimmt mit seinem Buch den Versuch einer geistlichen Deutung der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Anhand einer Vielzahl von Beispielen zeigt er auf, daß diese Geschichten, die ja auch einige Christen für harmloses Kulturgut halten, für die gesunde seelische und geistliche Entwicklung eines Kindes verheerend sind.

Rückblick 1. Lesertreffen

Beliebte Inhalte



CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck, zu testen, ob man ein menschlicher Benutzer ist und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Bitte die im Bild dargestellten Buchstaben (ohne Leerzeichen) eingeben.

Geierpost buchen

Inhalt abgleichen