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Gender Mainstreaming, Feminismus, Abtreibung, Antisemitismus, Sprachpflege, Meinungsfreiheit, Political Correctness, Wahrheit und Lüge, Geschichte, Familie

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Äpfel? Birnen? Sozialismen.

15. September 2011

 

Sowjet-Story

Edvins Šnore

DVD, 86 Minuten

deutsche Ausgabe: Kopp Media

€ 19,95

 

Mir ist ja immer wieder suspekt, wenn behauptet wird, man könne Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Warum auch nicht? Äpfel und Birnen haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede; Sinn eines Vergleichs ist es, die einen wie die anderen herauszuarbeiten und darzustellen. Richtig grantig können einige Zeitgenossen werden, wenn man Sozialismen miteinander vergleicht — die nationale und die internationalistische Spielart zum Beispiel.

Der Film »Sowjet-Story« des lettischen Regisseurs Edvins Šnore erzählt die Geschichte des sowjetischen Terrors und stellt dabei sowohl die Ähnlichkeiten mit dem National-Sozialismus in Deutschland als auch die außerordentlich enge Zusammenarbeit der beiden Regime bis 1941 heraus.

Wenn die Hütte brennt: Rauchzeichen deuten

9. September 2011

 

Warum Axel Hüls jetzt doch gefangen wurde? Warum seine Frau nun doch Erfolg damit hatte, seine Kinder nach Deutschland entführen zu lassen? Warum trotzdem kein Feuer vom Himmel fällt? Ja, woher soll ein Durchschnittsgeier das wissen? Ist das eine Niederlage? Gegenfrage: Ist es eine Niederlage, am Fluchholz[G] zu hängen? Ich hatte schon im Juni geschrieben:

»Erfolg ist kein Zeichen von Segen, Mißerfolg kein Zeichen von Unsegen.«

Letztens habe ich eine Geschichte gelesen — ich weiß nicht, ob es eine authentische Geschichte oder eine fiktive war — über einen Schiffbrüchigen, der sich mit Mühe auf seiner Insel eine notdürftige Hütte gebaut hatte. Als er von einem Streifzug zur Nahrungssuche zurückkam, stand die Hütte — und damit all sein dürftiger Besitz — in Flammen; die Sonne mußte sie entzündet haben. Als er dies sah, erging er sich in düsteren Vorwürfen Gott gegenüber. Wenig später wurde er gefunden und von einem Schiff aufgenommen. Als er die Leute der Besatzung fragte, wie sie ihn denn ausfindig gemacht hätten, sagten sie: »Wir haben die Rauchzeichen gesehen.«

Kann man etwas aus der Sache Hüls lernen?

Weißmeerkanal

4. September 2011

 


Abb. links:

»Kanalsoldat!

Von Deiner harten Arbeit wird Deine Gefängniszeit hinwegschmelzen!«

(im NKWD-Lager entstandenes Propagandaplakat)

 

 

 

Die »Pariser Tageszeitung« vom 31. Januar 1939, ein deutschsprachiges Exilantenblatt, vermeldete:

Plato oder Bibel?

23. August 2011

 

Wer regelmäßig Geiernotizen liest, ist hier sicherlich schon an den einen oder anderen Artikel geraten, der staatlichen Bemühungen zur Vergesellschaftung der Erziehung nachgegangen ist. Weniger beleuchtet habe ich bisher, daß auch Denominationen[G] dazu neigen, Eltern die Erziehungsarbeit »abzunehmen« und dadurch Einfluß auf die nächste Generation zu gewinnen. Nun ist dies eigentlich auch nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit der Zerlegung der Herausgerufenen[G] in allerlei Partikularstrukturen. So gibt es separate institutionalisierte Treffen für alle Altersgruppen — abgestuft buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre — aber auch für Männer, für Frauen, für Paare, für Alleinstehende, junge Eltern, für Behinderte und so weiter; sicher nicht jeden einzelnen Partikularkreis an jedem Ort, zumindest aber die obligatorischen Jugendkreise. Die originäre Aufgabe der Herausgerufenen, Angehörige aller Generationen, Rassen und Stände in dem Christos zu einem Leib zu formen, wird aber unterlaufen, wenn sie dieserart in Interessengruppen aufgespalten wird. Denn das Verbindende der jeweiligen Gruppen ist ja, daß sie durch ihre Homogenität eine möglichst hohe Übereinstimmung der persönlichen Interessen suchen. Statt um geistliche Einheit in menschlicher Verschiedenartigkeit zu ringen, wird die bequeme Abkürzung gewählt und durch Auswahl ähnlicher Interessen eine Einheit im Fleisch gesucht.

Dr. H. Hinsch · »Das Märchen von der Asse«

6. August 2011

 

Dr. Hermann Hinsch

»Das Märchen von der Asse«

 

gebunden,112 Seiten

Verlag: Books on Demand

ISBN 10: 3837099776

ISBN 13: 978-3837099775

€18,90

 

 

Haben Sie gewußt, daß gewöhnliches Kochsalz, wenn es heute jemand in Deutschland als Lebensmittelzusatz genehmigen lassen wollte, nach dem Buchstaben von Gesetz und Verordnung nicht genehmigungsfähig wäre — obwohl es unser Organismus zum Leben braucht?

Wer Spaß hat an solch kuriosen Gedankengängen und sich einen vergnüglichen Lesenachmittag (oder deren zwei) machen möchte, dabei aber durchaus auch etwas dazulernen will, der ist mit Dr. Hermann Hinschs schlankem Hundertseiter »Das Märchen von der Asse« wahrscheinlich ganz gut beraten. Und lernen kann man bei der Lektüre eine Menge: Über Physik, Chemie, Nucleartechnik, Statistik — vor allem aber über die Meinungsbildungsprozesse in unserer Gesellschaft.

Süppchen kochen …

27. Juli 2011

 

Die Leichen von Norwegen sind kaum kalt, jedenfalls noch nicht einmal unter der Erde gewesen, da köchelten einige auf der Glut der Ereignisse von Oslo und Utøya schon ein ganz übles Süppchen. Da wurde der Täter zum Beispiel als »christlicher Fundamentalist« dargestellt. Nun hat, wer solch einen Narzißten, »World of Warcraft«-Spieler und Freimaurer überhaupt als Christen, ja gar noch als christlichen Fundamentalisten darstellt, entweder nicht die geringste Ahnung, wovon er schreibt, oder — schlimmer noch — verfolgt damit ganz bestimmte Ziele. Welche könnten das sein?

Aus der CSU wird der Ruf laut, nun endlich doch die Vorratsdatenspeicherung einzuführen, obwohl das Bundesverfassungsgericht diese erst 2010 als nicht verfassungskonform untersagt hatte. Gefordert wird Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen vorab, ohne den geringsten Tatverdacht, also im großen und ganzen die endgültige Abschaffung des Post- und Fernmeldegeheimnisses. Allerdings könnte eine Vorratsdatenspeicherung solche Taten ohnehin nicht verhindern.

»Opfer einer Ideologie«: Einsatz von Frauen in Kampfeinheiten

14. Juli 2011

 

In der Zeitschrift »Marineforum« 7/8 2011 ist ein Artikel von Dr. Erik Lehnert zum Thema »Gleichstellung um jeden Preis? — Einsatz von Frauen in Kampfeinheiten« erschienen, der ein controverses, in weiten Teilen polemisches Presseecho ausgelöst hat. So wurde dem Autor zum Beispiel vorgeworfen, er verunglimpfe in seinem Artikel die auf dem Segelschulschiff »Gorch Fock« tödlich verunglückte Soldatin. Dies ist weit von der Wahrheit entfernt. Offensichtlich wird hier einmal wieder gemäß dem Ossietzky-Aphorismus verfahren, demzufolge in Deutschland derjenige als viel gefährlicher gilt, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat. In einen Diskurs, der weitgehend von ideologischen Begriffen bestimmt ist, hat Lehnert Sachargumente eingebracht. Allein das scheint für viele Kommentatoren schon ein unverzeihlicher Vorgang zu sein. Gerade daß der Text ein wertvoller Beitrag zur Versachlichung der Gender-Debatte sein könnte, ist der Grund, weshalb Text und Autor in dieser Weise angefeindet werden. Eine sachgerechte, ideologiefreie Debatte zum Verhältnis der Geschlechter ist derzeit in Deutschland weitgehend unerwünscht.  

Dr. Lehnert erklärt die physiologischen und soziologischen Besonderheiten, die den Einsatz von Frauen in Kampfeinsätzen verbieten sollten und beschreibt die politischen Schritte, die zur Abschaffung des ursprünglich grundgesetzlich verbrieften Schutzes der Frauen vor Kampfeinsätzen geführt haben. 

So lesen wir z. B.:

Nachlegt: Causa Hüls

25. Juni  / 27. Juni 2011

 

Seit meinem Kommentar zum Falle Hüls sind etliche Fragen, Einwände und sonstige Wortmeldungen aufgekommen, auf die ich hier noch einmal gesammelt eingehen möchte:

 

Für den Vater gäbe es auch andere Wege, wieder mit Frau und Kindern zu leben, z.B. Gespräche, Gebet und Geduld.

In den meisten Fällen ist dies nicht möglich. Der typische Fall sieht doch so aus:

idea verbreitet radikalfeministische Propaganda

17. Juni 2011

 

Es gibt derzeit ein starkes Bedürfnis im »evangelikalen Mainstream«, zu dem idea Spektrum ja sicherlich guten Gewissens gerechnet werden kann, sich von jedem Verdacht des »Fundamentalismus« öffentlich reinzuwaschen. Um das zu erreichen, gibt es zwei probate Mittel: Erstens adoptiert man hie und da die Argumente der Liberalen und weist dann demonstrativ auf die so entstandenen Gemeinsamkeiten hin: »Seht her, wir sind doch auch wie ihr.« Zweitens grenzt man sich demonstrativ von allem und jedem ab, auf den der Fundamentalismusverdacht gefallen ist. Dabei gibt es kaum Grenzen, man ist sogar bereit, die feministischen Sprachregelungen der Gesellschaft zu übernehmen, um sich nicht etwa durch einen neutralen oder gar biblisch fundierten Ausdruck selbst dem Fundamentalismusverdacht auszusetzen.

Exemplarisch zeigt sich dies am Beispiel der Berichterstattung zum Falle Hüls.

Worum geht es? Axel Hüls aus Hermannsburg ist mit seinen eigenen vier Kindern aus Deutschland ausgereist, zunächst nach Ägypten, von dort aus möglicherweise in den Sudan. Seine Frau (welche die Familie während ihrer Ausreise auf einem Fahrradausflug wähnte) hatte sich schon vor zwei Jahren von ihm getrennt, allerdings trotzdem das Sorgerecht erhalten. Hüls konnte seine Kinder nur noch selten und nur unter Aufsicht des Jugendamtes sehen. Der Tag der Ausreise war der erste seit langem, da er die Kinder unbeaufsichtigt sehen konnte. Dazu idea:

Die Bild-Zeitung berichtete, dass die immer extremer werdenden religiösen Überzeugungen des Mannes der Grund gewesen seien, warum die Ehe zerbrochen sei und die Mutter das alleinige Sorgerecht für die Kinder erhalten habe.

Debi Pearl · »Created to be his Help Meet«

9. Juni 2011


Debi Pearl

»Created to be his Help Meet«

Discover how God can make your marriage glorious

 

 

Taschenbuch, 297 Seiten

Verlag: No Greater Joy

ISBN-10: 9781892112606

ISBN-13: 978-1892112606

 

Die Nachteile dieses Buches sind schnell aufgezählt: Es gibt keine deutsche Übersetzung, das achte Kapitel hätte man weglassen können und das Gemeindeverständnis, das gelegentlich in Nebensätzen durchscheint, ist ein klerikales.

Der Vorteil ist auch schnell benannt: Dies ist der seltene Fall eines Buches, in dem die biblischen Vorgaben in Bezug auf das Verhältnis der Geschlechter zueinander klar und unmißverständlich dargestellt werden. Gern würde ich ein deutsches Buch vergleichbaren Inhalts vorstellen, aber ich kenne keines.

Rückblick 1. Lesertreffen

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