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Islam, Ökologismus / Klimareligion, Darwinismus, Atheismus, Klerikalismus, Sozialismen

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Völkermord und »Völkermord«

26. Februar 2016

 

… und wenn mal wieder jemand irgendein Antisemit Israelkritiker mit einem Völkermordvorwurf gegen Israel um die Ecke kommt: Fakten helfen, das sollten sie zumindest, auch wenn mir bewußt ist, daß einigen nicht einmal mehr mit Fakten zu helfen ist.

Bisher ist jedenfalls selten von einem Völkermord zu hören gewesen, in dessen Ergebnis eine Bevölkerung sich mehr als verfünffacht hätte.

Während sich nun einerseits die Araber in Israel fröhlich mehren, haben andererseits Araber und Perser die Juden fast vollständig aus ihren Ländern vertrieben. Nachdem der Nahe Osten jetzt nahezu »judenrein« ist, kommen die Christen dran.

Nur Europa hinkt etwas hinterher: Hier hat die (erneute) Vertreibung der Juden durch Import von Millionen militanter Antisemiten gerade erst Fahrt aufgenommen. Immerhin: Es ist ein anschwellender Strom tausender Juden, der jährlich aus West- und Nordeuropa emigriert, weil ihre Sicherheit dort nicht mehr gewährleistet ist.

 

 

 

Graphik: T. O. Sacken

David W. Bercot · Zurück zum Start — Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

1. Dezember 2015

 

David W. Bercot

Zurück zum Start
Was die frühen Christen uns zu sagen hätten

256 Seiten
Books on Demand; 2. Auflage 2015
€ 11,95
ISBN 978-3734748837

 

Andrew Miller schreibt in seiner »Geschichte der christlichen Kirche«:

»Als Konstantin einst das Bekenntnis des Christentums zu dem Wege machte, auf dem man zu weltlichen Vorteilen gelangen konnte, drängten sich die heidnischen Soldaten und Beamten in die Kirche. Aber ach, mit ihnen hielt der Götzendienst seinen Einzug. Um diese Zeit wurden die Bilder, Gemälde, Prachtgewänder und Festtage samt den Halbgöttern des Heidentums in die bekennende Kirche eingeführt. Vom 4. bis 16. Jahrhundert hatte der Götzendienst in der herrschenden Kirche die Oberhand, und das Wort Gottes wurde von ihr mehr und mehr verworfen.«

Ist es nun aber nötig oder wenigstens hilfreich, über eine solide Bibelkenntnis hinaus auch mit den Grundzügen der Kirchengeschichte vertraut zu sein?

Geierismen XVI: Über Friedhofsruhe

9. August 2015

 

Pars pro toto: Daß die Kirche des Dorfes, in dem ich wohne, nicht viel mehr ist als das Zentrum des Friedhofes, darf getrost als Metapher für den Zustand der Evangelischen Kirche in Deutschland im allgemeinen verstanden werden.

 

 

Schöner neuer Mensch

15. Juli 2015

 

Gerade findet sich in der ARD-Mediathek — wie immer nur für wenige Tage — die Dokumentation »Schöner neuer Mensch«, die sich mit dem Thema Eugenik befaßt und weitgehend als Illustration meines Artikels »… für die Rasse des Menschen im höchsten Grade schädlich …« aus dem Jahr 2009 taugt.

Inzwischen ist auch eine Kopie auf Youtube aufgetaucht; möglicherweise bleibt diese länger im Netz:

Zu den Fallschirmen!

6. Mai 2015

 

Der relevanteste Beitrag, den ich zum Absturz der Germanwings-Maschine vor einigen Wochen gelesen habe, kam aus Perú. Das Blog »Christlicher Aussteiger«, das ich hier schon gelegentlich citiert hatte, bastelt aus dem Drama um den Copiloten, der den Piloten aus dem Cockpit aussperrt und die Maschine abstürzen läßt, ein Gleichnis um die klerikalen »Copiloten«, die das Steuer in ihren »Gemeinden« und Kirchen übernommen, den wahren Piloten Jesus ausgesperrt haben und die ganze Gerätschaft mit all ihren Passagieren nun zielgerichtet zum Absturz bringen.

Wer immer noch in solch einem Flugzeug sitzt, sollte jetzt schnell zum Fallschirm greifen. Denn im Gegensatz zu den Passagieren des Fluges 9525 haben Mitglieder von Denominationen immer noch die Möglichkeit zum Absprung.

Ja — es ist natürlich davon auszugehen, daß sie von ungünstigen Winden abgetrieben werden, in unwegsamem Gelände landen, sich die Knie aufschlagen, blaue Flecke und nasse Füße bekommen, frieren, längere Zeit auf Hilfe warten müssen, sich mit dem Fallschirm in Bäumen verheddern und fürs erste nicht wissen werden, wo sie sich befinden. Sie können ihre Koffer nicht mitnehmen und werden ihr ganzes Gepäck verlieren. Mit Sicherheit werden einige von denen, die den Absprung nicht schaffen, ihnen hinterherschreien, ihnen Verrat und Treulosigkeit vorwerfen. Aber: Sie haben eine reale Überlebenschance. Diejenigen dagegen, die sitzenbleiben, folgen einem Copiloten, der nach allem, was wir heute wissen, nie ans Steuer eines Flugzeuges hätte gelangen dürfen. Sie werden abstürzen. Und: Je länger sie warten, desto geringer ist die Chance, einen Absprung zu überleben, denn je geringer die Höhe, desto unwahrscheinlicher ist es, daß der Fallschirm sich noch öffnen und ausreichende Bremswirkung entfalten kann.

 

Geierismen XIV: Über käufliche Liebe

15. Februar 2014

 

Wieso eigentlich vergessen wir, wenn es um geistliche Dinge geht, regelmäßig alles, was wir über käufliche Liebe wissen?

Das Predigen ist ein Liebesdienst; niemand aber, der bei Troste ist, würde bei einer Hure wahre Liebe suchen, noch von einem Prediger, der es für Geld tut, das lautere Evangelium erwarten.

 

 

Nur im Suff zu ertragen …

17. Januar 2015

 

Daß man eine offiziöse Amtskirche im allgemeinen und ein Leben als Bischöfin im besonderen nüchtern nicht ertragen kann, will ich sofort glauben. Zu groß ist der Widerspruch zwischen dem Anspruch, da irgendwie etwas »christliches« zu treiben und der Wirklichkeit eines Lebensentwurfes, der dem Wort Gottes in tiefer Rebellion entgegensteht. Daß solche Lebenslügen ein verschärftes Risiko mit sich bringen, sie durch Alkohol- und sonstigen Drogenmißbrauch zu kompensieren, ist trivial.

Nicht so glimpflich wie bei »Bischöfin« Käßmann, die vor fünf Jahren im Suff nur eine rote Ampel überfahren hatte, ging es Ende Dezember bei der anglikanischen »Weihbischöfin« Heather Cook aus Baltimore ab. Statt einer Ampel überfuhr sie, mit dem Telephon Textnachrichten verfassend und mit 2,2 Promille Alkohol im Blut — also, auf gut deutsch, volltrunken — einen Radfahrer, der eine Witwe und zwei Waisen hinterläßt, woraufhin sie Fahrerflucht beging. Ab ca. 2,5 Promille kann es übrigens — je nach Übung und Konstitution des Probanden — zu akuter Bewußtlosigkeit und lebensbedrohlichem Schock kommen, sehr viel betrunkener kann man also kaum sein.

J’accuse …!

12. Januar 2015

 

Wer behauptet, der Anschlag auf einen Kosher-Supermarkt in Paris habe nichts mit dem Islam zu tun, hätte vor 70 Jahren wahrscheinlich auch gesagt, daß es in Deutschland keine Vernichtungslager gegeben hätte, wenn nur der Führer etwas davon gewußt hätte und daß das alles nur eine traurige Mißinterpretation des Nationalsozialismus gewesen sei. Indem unser Justizminister öffentlich den Zusammenhang zwischen praktiziertem Antisemitismus und der mächtigsten antisemitischen Bewegung der Welt leugnet, hat er wahnsinnig Glück, daß in Deutschland nur Verharmlosung des Holocaust strafbar ist und nicht Verharmlosung von Ursachen und Wirkung des Antisemitismus. Sonst hätte Genosse Maas sich gleich zu Herrn Mahler nach Brandenburg gesellen können. Auch wenn man jemanden, der aussieht wie ein Mann, sich aber selbst als »PolitikerIn« vorstellt, gern als Politkasper abtun würde — ja, ja, schon gut: PolitkasperIn, meinetwegen — die Sache ist dazu eigentlich zu ernst.

Anläßlich der Reichskristallnacht 1938 hätte sich seine Rede jedenfalls in etwa so anhören können:

Schöpfungswunder VIII

9. Januar 2015

 

Diese Bilder* gesehen haben, trotzdem noch von Evolution schwätzen, aber ernstgenommen werden wollen wie Erwachsene — immer wieder putzig, diese Darwinisten.

 

Nicht EIN Gerechter

6. Dezember 2014

 

Nachdem sich vor sechs Jahren in der hessischen SPD noch vier Abgeordnete gefunden hatten, die einer Regierungsbildung mit Hilfe der SED verhinderten, hat sich gestern weder in der SPD-Fraktion noch in der Fraktion der Grünen ein Abgeordneter gefunden, der die Machtergreifung der SED in Thüringen verhindert hätte. Ein einziger Gerechter hätte ausgereicht. Aber es fand sich nicht einer.

Soviel Thüringer Baldriantinktur kann man ja gar nicht trinken, wie man müßte, um das emotionslos hinnehmen zu können.

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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