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Citat des Tages, Geiers Recensionen, Fundsachen, Fremde Federn

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Citat des Tages LXII

19. Oktober 2012

 

»Nichts hat die Einheit der wahren Gläubigen so stark gefördert wie der Bruch mit den falschen. Trennung von solchen, die fundamentale Irrtümer gewähren lassen oder das ›Brot des Lebens‹ den verderbenden Seelen vorenthalten, ist keine Spaltung, sondern nur das, was die Wahrheit, das Gewissen und Gott von allen erwarten, die treu erfunden werden wollen.«

 

C. H. Spurgeon

 

 

 

Citat des Tages LXI

15. September 2012

 

 »Ich bin voller Hoffnung, weil wir endlich ein Parlament haben, in dem mehr als die Hälfte der Abgeordneten lesen und schreiben können.«

 

Mariam Arif Gassim, Mogadischu, Somalia

 

 

 

 


  

 

 

 

Atheismus

21. August 2012

 

Die folgende Definition von Atheismus kursiert im Netz, leider ohne Quellenangabe:

 

Atheism

The belief that there was nothing
and nothing happened to nothing
and then nothing magically exploded for no reason,
creating everything
and then a bunch of everything magically rearrangend itself
for no reason what so ever
into self-replicating bits
wich then turned into dinosaurs.

Makes perfect sense.

 

 

 

Deutsch etwa:

Citat des Tages LX

12. August 2012

 

 

Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach! Und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren (Johannes 12, 26).

 

Die menschliche Gesellschaft ist dem allgemeinen Irrtum verfallen, Größe und Bekanntheit seien Synonyme. In den westlichen Ländern nimmt man einfach an, jede Generation bringe eine Anzahl hervorragender Menschen hervor, und der demokratische Prozeß werde unweigerlich diese Leute herausfiltern und sie auf ihre prominenten Posten stellen. Wie können sich die Leute irren!

Wir brauchen sie nur kennenzulernen, oder auch nur von den berühmten Namen unserer Tage zu hören, um zu entdecken, wie armselig klein die meisten von ihnen sind! Viele scheinen ihre gegenwärtige Bedeutung durch Beziehungen, Dreistigkeit, Kaltschnäuzigkeit, Mobbing oder glückliche Umstände erreicht zu haben. Wenn wir das Leben richtig und als Ganzes betrachten wollen, müssen wir uns entschieden von der Macht dieser falschen Philosophie befreien, die Größe mit Bekanntheit gleichsetzt. Zwischen beiden können Ozeane und Kontinente liegen! Wäre die Gemeinde eine Gemeinschaft, die von der Welt unbeeinflußt ist, so könnten wir dies Problem den weltlichen Philosophen überlassen; aber in Wahrheit leidet die Gemeinde unter der gleichen bösen Vorstellung!

Citat des Tages LIX

23. Juli 2012

 

Es war einmal ein christliches Abendland. In diesem christlichen Abendland galten die in der Bibel geoffenbarten Gebote Gottes als absoluter Maßstab, als ein für die ganze Gesellschaft verpflichtendes Ethos. Dieses christliche Abendland war kein Ort moralischer Vollkommenheit. In diesem christlichen Abendland wurden grausame Kriege geführt, Menschen unterdrückt, ausgebeutet und verfolgt. In diesem christlichen Abendland wurde gegen die Gebote Gottes gelebt und gehandelt. Aber niemals, bis in die Neuzeit hinein, und dann zunächst nur am Rande, in den Köpfen einiger revolutionärer Philosophen, wurde das biblische Ethos als solches in Frage gestellt. Die Gebote Gottes waren nicht wegzudiskutierende Maßstäbe des Lebens, sie stellten vielmehr ihrerseits das Tun und Treiben der Gesellschaft in Frage. Der unangefochtene Anspruch eines absoluten, eben biblisch offenbarten Ethos war eine Kraft, die aus dem Dilemma wieder zur Verantwortung rief, das Böse als Böses und Schuld als Schuld kennzeichnete. Es gab diese letzte Instanz endgültiger Werte, die in der Unordnung zur Ordnung und in der Ungerechtigkeit zur Gerechtigkeit rufen konnte. Solange das Gebot Gottes als unfehlbare Autorität galt, solange konnte unsere europäische Gesellschaft durch eine permanente Reformation immer wieder zum ursprünglichen Gehorsam zurückgerufen werden.

Alexander Neubacher · »Ökofimmel«

9. Juli 2012

 

Alexander Neubacher

Ökofimmel
Wie wir versuchen, die Welt zu retten — und was wir damit anrichten

gebunden, 272 Seiten
Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN 978-3421045492
€ 19,99

 

Hätten Sie gewußt, daß ein Apfel, der auf einer neuseeländischen Farm angebaut und dann um den halben Globus geschafft wurde, um dann hier beim Discounter verkauft zu werden, am Ende eine bessere Ökobilanz hat, als ein Apfel, den Sie sich vom Biobauern aus dem nächsten Dorf holen — oder daß für die Herstellung der Batterien eines Elektroautos fast so viel Energie aufgewendet werden muß, wie ein Kleinwagen während seiner gesamten Laufzeit verbraucht, so daß die gesamte Energiebilanz des Elektromobils schlechter ist als die eines gewöhnlichen Dieselwagens? Dies gilt zumindest dann, wenn letzterer mit konventionellem Diesel befeuert wird, denn die Öko- und Energiebilanz von Bio-Diesel (wie auch von Bio-Ethanol) ist schlicht katastrophal. Wußten Sie, daß Bioprodukte weder nachweislich gesünder sind als solche aus konventioneller Landwirtschaft, noch umweltfreundlicher hergestellt?

Alexander Neubacher beschäftigt sich in seinem Buch »Ökofimmel« auf 250 Seiten FSC-zertifizierten Papiers mit einem Herangehen an den Umweltschutz, das zwar von viel gutem Willen und ideologischem Eifer, zumeist aber wenig Sachverstand geprägt ist, und er kommt zu dem Ergebnis: Durchaus nicht alles, was mit einem Öko-Siegel versehen ist, nützt auch wirklich der Umwelt. Dabei gehört er durchaus selbst zu den »Guten«, die Müll trennen, Bioprodukte kaufen und Wasser sparen. Irgendwann konnte er aber doch nicht mehr übersehen, daß vieles, was uns heute als ökologische Errungenschaft verkauft wird, einem wirksamen Umweltschutz entgegensteht. Dabei ist die Sache an sich ja schon kompliziert genug: Windkraftwerke helfen zwar, fossile Energieträger einzusparen, werden aber von BUND-Mitbegründer Enoch zu Guttenberg als »hocheffiziente Geräte zur Vernichtung von Vögeln und Fledermäusen« bezeichnet (siehe auch dieser Artikel). Biosprit spart zwar Erdöl, bewirkt aber, daß zum Anbau von Energiepflanzen Wälder abgeholzt und Nahrungsmittel verknappt werden. Solarzellen wiederum verschlingen für ihre Herstellung unglaubliche Energiemengen und enthalten teilweise hochgiftige Substanzen, deren Entsorgung bisher nicht geregelt ist. Wenn dann aber zu ohnehin schon ambivalenten Sachverhalten auch noch ideologische Scheuklappen und handfeste commerzielle Interessen kommen, kann das nur zu absurden Ergebnissen führen.

Citat des Tages LVIII: Filmriß.

19. Juni 2012

 

»Die Aneinanderreihung von Fossilfunden ist zwar meist lückenhaft, aber immer aufschlußreich. Sie ist wie ein Film über die Evolution, bei dem von jeweils 1000 Einzelbildern 999 verlorengegangen sind.«

David Quammen, Wissenschaftsjournalist, citiert aus seinem (prodarwinistischen) Artikel »Lag Darwin falsch?«, Nat. Geographic 11/2004

 

 

 

Anmerkung des Geiers: Bei einer Theorie mit einer Belegdichte im Bereich von einem Promille noch von academischer Wissenschaft und nicht von Parawissenschaft zu sprechen, mag man gerade noch als eine Form von Mut durchgehen lassen, wenn auch als eine sehr verzweifelte. Bei dieser Lage von »Lücken« bzw. »missing Links« zu sprechen, wie dies immer wieder geschieht, ist hingegen schon ziemlich dreist; das wäre berechtigt, wenn der eine oder andere Beleg fehlen würde, nicht jedoch, wenn überhaupt nur jeder tausendste vorhanden ist. Ziemlich bösartig ist aber — wenn man schon so mit heruntergelassenen Hosen dasteht — dann auch noch Collegen als Fundamentalisten, Eiferer und Fanatiker auszugrenzen, die Zweifel daran anmelden, daß diese Theorie die absolute, unverrückbare academische Wahrheit sei, bewiesen wie eine mathematische Gleichung.

Fazit: Wer sich anheischig macht, anhand von nur einem aus tausend Bildern die Handlung eines Films zu verstehen, muß schon einen ziemlichen Filmriß haben.

 


 

 

 

 

Citat des Tages LVII

9. Juni 2012

 

»An einer Idee um der Idee willen festzuhalten, nur um nicht zugeben zu müssen, daß man sich vertan hat, macht einen Irrtum zum Verhängnis.«

 

Henryk M. Broder in »Europas Größenwahn führt zu seinem Untergang«

 

 

 

 

Citat des Tages LVI

31. Mai 2012

 

Today, one of the most powerful religions in the Western World is environmentalism.
Environmentalism seems to be the religion of choice for urban atheists. Increasingly it seems facts aren't necessary, because the tenets of environmentalism are all about belief.

 

Michael Crichton, Schriftsteller, 2003

 

 

(Heutzutage ist der Ökologismus eine der mächtigsten Religionen der westlichen Welt. Für städtische Atheisten scheint Ökologismus die Religion ihrer Wahl zu sein. Zunehmend sieht es so aus, als seien Fakten überflüssig geworden, denn die Dogmen des Ökologismus sind reine Glaubenssache.)

 

 

 


 

 

 

 

Citat des Tages LV

26. Mai 2012

 

Das allseits geforderte umfassende staatliche Betreuungsangebot entpuppt sich hinterrücks als Waffe gegen das Recht auf Erziehung, das das Grundgesetz »zuvörderst den Eltern« sichert. Dieses privilegierte Elternrecht endet nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes nach drei Jahren. Anscheinend sind die Kinder nach dieser Sichtweise vom Staat den Eltern nur befristet ausgeliehen worden, und zwar solange sie sich gut führen. Das Kindergeld ist danach eine Art von Schadensersatz, den der Staat den Eltern gewährt.

 

Dr. Norbert Blüm, Bundesarbeitsminister a. D.

in: »Freiheit! Über die Enteignung der Kindheit und die Verstaatlichung der Familie«

 

 

 


 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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