Sie befinden sich hierCitat des Tages, Geiers Recensionen, Fundsachen, Fremde Federn

Citat des Tages, Geiers Recensionen, Fundsachen, Fremde Federn

warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w0070ecf/geiernotizen/modules/taxonomy/taxonomy.pages.inc on line 34.

Citat des Tages XXXVI

24. Mai 2011

 

In unserer Generation haben wir die Definitionen von Arroganz und Demut umgekehrt. Es ist fast wie bei einem Photo-Negativ. Wenn zum Beispiel … ein Pastor einer Mega-Kirche vor ein paar Leuten steht, und er schmeichelt und bettelt und redet volle zwanzig Minuten über sich selbst — ich habe dies getan und jenes herausgefunden und meine Frau und ich haben das gemacht — und einfach zwanzig Minuten lang über sich selbst redet, werden alle danach denken: Was für ein offenherziger Mann, was für ein demütiger Mensch.

Aber warum denken sie, daß er so demütig ist? Weil er die ganze Zeit über sich selbst geredet hat. Wenn jetzt ein anderer Mann, eine Art John Knox … aufstünde und sagte: »So spricht der Herr, der Allmächtige, der Herr der Heerscharen …« und dann das Wort Gottes verkündigen würde, und dann eine Botschaft predigt, die auch dann wahr wäre, wenn er, der Prediger, nie geboren worden wäre; seine Existenz, seine Hoffnungen, Gefühle und Absichten sind völlig unerheblich für die Botschaft, die er verkündigt, denn diese kommt direkt aus dem [biblischen] Text, dann würde jeder sagen: Was für ein arroganter Mann! Denn er hat sich nicht ein einziges mal auf sich selbst bezogen. Alles, was er gemacht hat, ist über Gott zu reden, alles, was er gemacht hat, ist über die Bibel zu reden und über die Autorität der Bibel.

Citat des Tages XXXV

4. Mai 2011

 

In den letzten beiden Jahren sind einige der renommiertesten Finanzinstitute hoffnungslos untergegangen. Menschen, denen man in der großen Welt der Finanzen Vertrauen schenkte und an deren Charakter niemand zweifelte und nicht einmal der Schatten eines Zweifels aufkam, erwiesen sich als unehrlich und ohne Prinzipientreue.

Das feurige Gericht war zu viel für das Holz, Heu und Stroh so mancher gigantischer Unternehmen. Finanzhäuser, die scheinbar auf einem Felsen gegründet waren … sind bis in ihre Grundfeste erschüttert worden. Überall begegnen uns die Trümmer großer Namen und unermeßlicher Reichtümer. In den Palästen des Schwindels hört man Wehklagen, und Verwüstung hat die Hallen der Täuschung erreicht. Seifenblasen platzen, Schwätzer verstummen, die Farbe löst sich von der Wand, die Vergoldung blättert ab.

Wir haben in den Zeitungen Monat für Monat neue Enthüllungen über die Finanzgeschäfte gelesen, die in diesem Zeitalter der Schurkerei üblich geworden sind, um andere auf respektable Weise zu berauben und aus Betrug einen Gewinn zu machen. Wir waren überrascht und verblüfft über die üblen Tricks und schamlosen Praktiken … Und doch wurden die gigantischen Betrügereien gerechtfertigt, und wir sollten glauben, daß die Schuldigen von sich annahmen, daß sie nicht unehrenhaft handelten …

 

Fremde Federn: »Immer schneller, immer dümmer«

3. Mai 2011

 

Der folgende Text von Thomas Lachenmaier wurde zuvor in der Schweizer factum 1 / 2011 gedruckt. Hier erscheint er mit freundlicher Genehmigung des Autors:

 

Digitale Medien verführen zu einer Verwahrlosung der Sprache. Das ist kein harmloser Vorgang, sondern hat auch eine geistliche Bedeutung. 

Immer mehr Menschen gehen dazu über, ihre E-Mails «einfach so» zu schreiben: Sie bemühen sich nicht länger, Tippfehler, Buchstabendreher, falsche Schreibweisen und Grammatik zu vermeiden. Das Geschriebene hat keine Struktur, keinen Aufbau. Die Anrede ist beliebig oder fehlt gleich ganz. Alles ist durcheinandergeworfen, weil Gross- und Kleinschreibung, Grammatik und Orthografie keine Rolle spielen.

Citat des Tages XXXIV

28. April 2011

 

Wir müssen sehr achtgeben, daß wir uns der Bibel nicht mit unseren eigenen vorgefaßten Meinungen nähern und nur versuchen, passende Verse zu finden, die wir irgendwie gebrauchen können, um das zu rechtfertigen, was wir sowieso schon immer glauben wollten.

Wir müssen uns im Gegenteil von der Bibel ermahnen und verändern lassen.

Dave Hunt

 

 

 

 

Citat des Tages XXXIII

7. April 2011

 

 

 

»Not even God himself could sink this ship.«

(Nicht einmal Gott selbst könnte dieses Schiff versenken.)

 

Bruce Ismay, Präsident der Reederei »White Star Line«, beim Stapellauf der Titanic, 31. Mai 1911

 

 

 

  

Abbildungen gemeinfrei

 

  

 

Citat des Tages XXXII

29. März 2011

 

»Wer aus einer Sekte[G] austritt, wird von dieser als Sektierer bezeichnet werden.«

F. H. Baader in: Wortbetrachtungen · Band I

 

 

 

 

 

  

Citat(e) des Tages XXXI

9. März 2011

 

»Es ist bemerkenswert, daß in jedem Abschnitt des Neuen Testaments, der sich mit den beiderseitigen Verpflichtungen von Mann und Frau befaßt, der Autor immer mit einer Erklärung der besonderen Verantwortungen der Frau beginnt. Dies trifft zu, ganz gleich ob der Autor Petrus (ein verheirateter Mann) oder Paulus (ein unverheirateter Mann) ist. Es scheint, daß in gewissem Sinn die Frau der Angelpunkt ist, um welchen sich die ganze Beziehung dreht. Wenn sie ihre Rolle nicht übernimmt, besteht keinerlei Möglichkeit für den Mann, die Beziehung von sich aus erfolgreich zu gestalten.«

Derek Prince in »Der Ehebund«

 

»Gott hat der Frau eine Möglichkeit eröffnet, ihren Mann zu veranlassen, sie zu lieben und zu verehren. Gott gab uns Frauen die Schlüssel zu den Wegen des Herzens eines Mannes. Gott richtete es so ein, daß wir ihn geradezu bewegen können, die Pflichten zu erfüllen, die Gott ihm aufgetragen hat. Es entspricht seiner Natur, zu reagieren, wenn wir ihn nur mit Ehrfurcht behandeln. Ein Mann hat nicht solche Macht, sein Weib zu beeinflussen. Frauen sind nicht mit dem selben Reaktionsmechanismus ausgestattet. Gott hat den Männern nicht die wunderbare Verheißung gegeben, daß sie ihre Frauen durch angemessenes Verhalten gewinnen könnten. Aber Frauen haben diese schöne Hoffnung, die auf die Verheißung Gottes* gegründet ist.«

 Debi Pearl in »Created to be his Help Meet«

 

Viola / Barna · »Heidnisches Christentum?«

4. Februar 2011

 

 

 

Frank Viola / George Barna

 

»Heidnisches Christentum?« — Über die Hintergründe mancher unserer vermeintlich biblischen Gemeindetraditionen

 

Broschiert, 336 Seiten

€ 16

Gloryworld-Medien Bruchsal, 1. Auflage 2010

ISBN-10: 3936322430

ISBN-13: 978-3936322439

Originaltitel: »Pagan Christianity?«

 

Bibelleser wissen: Viele der Elemente, die heute gemeinhin als »christlich« wahrgenommen werden, haben keine biblische Basis, sondern sind erst viel später von außen in das hereingetragen worden, was heute landläufig als »Christentum« bezeichnet wird. Dieser unerfreuliche Befund betrifft bei weitem nicht nur die großen Volkskirchen, sondern auch die evangelikalen und sonstigen Freikirchen, die sich oft so viel auf ihre Bibeltreue zugutehalten.

Citat des Tages XXX

21. Januar 2011

 

Deutschland schafft sich ab? Europa schafft sich ab:

Europas Anteil an der Weltbevölkerung betrug anno 1900 25 Prozent, im Jahr 2000 waren es zwölf Prozent, 2050 werden es 7,6 sein. Anno 1900 kamen in Deutschland 36 Geburten auf 1000 Einwohner, heute sind es acht, die Migrantenkinder eingerechnet. Demografen wie der Bielefelder Professor Herwig Birg menetekeln seit Langem, die derzeitge Situation werde in ihren Auswirkungen auf die Bevölkerung „schlimmer als der Dreißigjährige Krieg“ sein: „Nichtgeborene können selbst bei der besten Familienpolitik keine Kinder haben.“ Und wo schwindende Völkerschaften Räume frei machen, drängen fruchtbare nach; es wird faszinierend sein zu beobachten, wie unsere Schwulen, Lesben und Feministinnen zum Selbstbehauptungskampf gegen die muslimischen Machos antreten.

 

Weiterlesen: Der ganze Artikel von Michael Klonovsky »Ein Nagel im Sarg des westlichen Menschen · Was Gender und Gender-Mainstreaming mit Dekadenz zu tun haben«.

 


 

 

 

Abb.: Nutzung mit freundlicher Genehmigung.

 

Soziale Schildkröte

7. Januar 2010

 

Für alle, die es stört, daß ich nach Geierart hier so häufig mit dem Aas der Gesellschaft hantiere, heute einmal etwas rundum Positives, Schönes, Erfreuliches. Ich hatte bisher gar nicht gewußt, daß Schildkröten sich gegenseitig helfen, wenn sie in eine mißliche Lage geraten sind. Das tun sie aber ganz offensichtlich:

 

 

Das erinnert mich an Gal. 6, 1f:

Brüder, so auch ein Mensch vorweggenommen wurde in einem Danebenfall, so passet ihr, als die Begeisteten, den solchen im Geist der Sanftmütigkeit gemäß an, achtend auf dich selber, daß nicht auch du, ja du, versucht werdest. Ihr werdet voneinander die Schwernisse fassen, und also machet randvoll das Gesetz des Christos.

 

Oder nach Elberfelder:

Brüder! Wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so bringet ihr, die Geistlichen, einen solchen wieder zurecht im Geiste der Sanftmut, indem du auf dich selbst siehst, daß nicht auch du versucht werdest. Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllet das Gesetz des Christus.

 

 

 

 Nachtrag 17. 12. 14: Noch so ein Film:

 

Rückblick 1. Lesertreffen

Beliebte Inhalte



CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck, zu testen, ob man ein menschlicher Benutzer ist und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Bitte die im Bild dargestellten Buchstaben (ohne Leerzeichen) eingeben.

Geierpost buchen

Inhalt abgleichen