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Katholizismus, Protestantismus, Freikirchen

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Babylon 2.0 — der Papst forçiert eine Weltregierung.


12. Juli 2009
 

 

Sensibilisiert durch die Presseberichte darüber, daß der Papst in seiner neuesten Enzyklika »Caritas in Veritate« (Liebe in Wahrheit) die Einrichtung einer Weltregierung fordert, wollte ich nicht aus zweiter Hand kommentieren sondern habe mich tatsächlich der Mühe unterzogen, den ganzen Text zu lesen.

Das ist kein leichtes Unterfangen gewesen, denn die brisanten Textteile sind versteckt in einer unglaublichen Textwüste, die nicht nur durch ihre schiere Menge, sondern auch durch die Art der Diktion auf den Leser nicht gerade einladend wirkt. So schreibt niemand, der von den Menschenmassen, deren Interessen er in dem Text zu verteidigen vorgibt, auch wirklich verstanden werden will.


Neben einzelnen recht klaren Aussagen findet sich seitenweise Füllmaterial, das sich in einem sowohl-als-auch erschöpft, jedenfalls nicht gerade das, was dem Grundsatz »Euer Ja sei ein (verständliches, klares, belastbares) Ja und Euer Nein ein (ebensolches) Nein« (Mt. 5, 37) entspräche. So ist es streckenweise extrem mühselig, den inhaltlichen Kern der Enzyklika aus der dicken Schale von aussagearmen Labersätzen geradezu merkelschen Formats herauszuschälen
:

Götzendienst auf Raten — über Egli-Figuren

29. Juni 2009

»Denn durch Glauben[G] wandeln wir, nicht durch Sichtbares.« (2. Kor. 5, 7)

Jetzt haben sie es auch in die Freikirchen geschafft: Die Egli-Figuren, auch als »Biblische Erzählfiguren« bekannt. Landläufig würde man diese Figuren ja als Puppen bezeichnen, was jeder Egli-Fan natürlich weit von sich weisen würde. Denn eine Egli-Figur ist ihrem Anspruch nach viel mehr als eine Puppe. Egli-Figuren sind bewegliche Skulpturen von Menschen und Engeln und werden dazu benutzt, biblische Geschichten nachzustellen. Das ganze soll das Verständnis der Bibel fördern. So weit, so gut. Oder doch nicht so gut? Auf den ersten Blick mutet es ja schon etwas seltsam an, daß ausgerechnet Sachverhalte der Bibel mit einem Mittel dargestellt werden sollen, das die Bibel selbst untersagt: Mit Skulpturen.

Selbstgebastelt — über die Probleme von Hausmacher-Religionen

28. Juni 2009

Eine der bewährtesten Strategien des Diabolos ist nach wie vor, Menschen mit Scheinkonflikten beschäftigt zu halten, damit sie nicht auf die Idee kommen, sich um die wirklichen Probleme zu kümmern.
Ein anschauliches Beispiel liefert gerade mal wieder die Katholische Kirche. Die hat nämlich einen hausgemachten Skandal — zum Fronleichnamsfest, das immerhin auch in etlichen deutschen Ländern ein gesetzlicher Feiertag ist.

Al-Ilah vor Gericht


5. Juni 2009
 

Die Katholische Kirche in Malaysia kämpft um ihr Recht auf Götzendienst

Es gibt Länder, die sind schon so lange islamisch geprägt, daß es in ihren Sprachen kein neutrales Wort für »Gott« mehr gibt. Das Wort »Allah«, das ja eigentlich ein Eigenname ist, wird in solchen Sprachen dann gleichzeitig für das allgemeine Wort »Gott« verwendet.

Postnatale Spätabtreibung in Wichita

1. Juni 2009

Eigentlich wollte ich über ein ganz anderes Thema schreiben. Aber da ist mir eine aktuelle Meldung dazwischengekommen:

»Tiller the Killer« ist tot
Spätabtreibungsarzt erliegt sehr, sehr später Spätabtreibung

Dr. George Tiller, ein auf Spätabtreibungen spezialisierter Abtreibungsarzt in Wichita, der laut Eigenwerbung über sechzigtausend Kinder abgetrieben hat, davon über zehntausend Spätabtreibungen, wurde gestern in seiner Kirche erschossen. Die Kirche allein ist einen Blick wert, hat sie doch solch witzige Dienstzweige wie »Golfers for God« oder »Womans Night out«, wo erwachsene Frauen dazu angeleitet werden, sich in Kneipen herumzutreiben — alles ganz streng zum Spaß und für das Werk des Herrn natürlich, es fragt sich nur, welches Herrn. Da kann es dann auch nicht verwundern, daß Tiller ein besonders perfides System aufbauen konnte, indem er seinen mörderischen Praktiken einen »geistlichen« Überbau verpaßte.

Auf Sand gebaut

29. März 2009


Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;
und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten wider jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.
Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird einem törichten Manne verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute;
und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.
(Mt. 7, 24ff)

Hauptsache Spaß!


28. Februar 2009

 
Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfalt lieben, und werden Spötter ihre Lust haben an Spott, und Toren Erkenntnis hassen? (Spr. 1, 22)

 

Man muß sich so einen Geier und seine Lebensweise ja nur einmal ansehen, um sofort zu merken, daß man es bei diesem Viech mit einer handfesten Spaßbremse zu tun hat. Damit einem das klar wird, müßte sich der Geier nicht einmal zum Carneval äußern … er tut es aber trotzdem.

Orwell light — was darf man in Europa heute überhaupt noch sagen?

17. Februar 2009


Bereits am 3. Februar hatte ich ja Pater Franz Schmidberger citiert. Inzwischen war dieser schon wieder in den Schlagzeilen, und zwar mit Äußerungen zu Mohammed, über den er sagte, daß dieser »mit einem acht- oder neunjährigen Mädchen geschlechtlichen Umgang gepflegt« habe (ein Factum, das von islamischen Gelehrten überhaupt nicht in Frage gestellt wird) und daß man »jemanden, der solches tut, heute als Kinderschänder bezeichnen würde« (ein zweites Factum, das ebenfalls, für sich genommen, völlig unstrittig ist). Ich hatte oben ja schon festgestellt, daß ich für Schmidberger wenig Sympathie hege, aber warum muß man jemandem, der einfach nur zwei jeweils völlig unstrittige Fakten in einen Zusammenhang stellt — der also eins und eins zusammenzählt und tatsächlich auf zwei kommt — gleich »Verunglimpfung Mohammeds und des Islams« vorwerfen?

Schlechte Presse für den Pontifex Maximus

3. Februar 2009

Benedikt XVI., der sich normalerweise des Wohlwollens der deutschen Presse gewiß sein kann, hat auf einmal schlechte Schlagzeilen. Das kommt erstens daher, daß er die Excommunikation der Priesterbruderschaft St. Pius X. aufgehoben hat, einer tatsächlich obscuren Truppe, die im Wortsinne »päpstlicher als der Papst« ist, sozusagen eine »Sekte in der Sekte« [G]. Auf ihrer Netzseite findet man das Gebet »… so gib uns Gesundheit an Leib und Seele, damit wir mit Deinem Beistand überwinden, was wir für unsere Sünden leiden …«. Aha. Man leidet also nicht an seinen Sünden sondern man leidet selbst für seine Sünden und erlöst sich demzufolge auch selbst, so als hätte Christus nicht für unsere Sünden gelitten. Man opfert ja schließlich auch selbst (siehe Abbildung) und braucht deshalb das einmalige und unbegrenzt gültige Opfer des Christus nicht.

Über Torheit und Dreistigkeit

2. Januar 2009

 

 

 

»Es kann also nur die Torheit dazu verführen, ein vergoldetes Haus zu bauen, wenn ringsum Wüste oder Verfall herrscht.«

 

 

Ein schöner Satz. Ein wahrer Satz. Und doch reibt man sich ungläubig die Augen.

Rückblick 1. Lesertreffen

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