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Bibelübersetzungsfragen

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Selbstliebe — Tugend oder Irrweg?

22. Juli 2009

 

Dies aber wisse, daß in den letzten Tagen wilde Fristen sein werden. Denn die Menschen werden Selbstliebende sein, Silberbefreundete, Hochmütige, Übererscheinende, Lästerer, den Eltern Unfügsame, Gnadelose, Huldlose, Unspendende, Durcheinanderwerfer, Haltlose, Unzahme, keine Freunde des Guten, Verräter, Voreilige, Dünkelhaftgemachtwordene, Genußfreunde viel mehr als Gottesfreunde …. (2. Tim. 3, 1ff)

Verdreht

18. Juli 2009


Eph. 5, 4: witzig oder gewitzt?

Ist Gott humorlos? Ich bezweifle das. Gelegentlich wird aber Eph. 5, 4 in diesem Sinne interpretiert. Da lesen wir (ab Vers 3): »Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht einmal unter euch genannt, gleichwie es Heiligen geziemt; auch Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzelei, welche sich nicht geziemen, sondern vielmehr Danksagung.«

Ist dem geistlichen Menschen also jeder Witz von Vornherein untersagt? Das Wort »eutrapeleia«, das hier von den meisten Übersetzungen im Sinne von »Witzelei« wiedergegeben wird, setzt sich im Grundtext aus den Elementen »wohl« bzw. »gut« und »drehen« zusammen. Nun ist ein Begriff wie »wohldrehen« im Deutschen nicht ohne weiteres verständlich und auch andere biblische Vorkommen des Wortes können zur Begriffserklärung nicht herangezogen werden, da das Wort gerade nur an dieser einen Stelle vorkommt.

Babylon 2.0 — der Papst forçiert eine Weltregierung.


12. Juli 2009
 

 

Sensibilisiert durch die Presseberichte darüber, daß der Papst in seiner neuesten Enzyklika »Caritas in Veritate« (Liebe in Wahrheit) die Einrichtung einer Weltregierung fordert, wollte ich nicht aus zweiter Hand kommentieren sondern habe mich tatsächlich der Mühe unterzogen, den ganzen Text zu lesen.

Das ist kein leichtes Unterfangen gewesen, denn die brisanten Textteile sind versteckt in einer unglaublichen Textwüste, die nicht nur durch ihre schiere Menge, sondern auch durch die Art der Diktion auf den Leser nicht gerade einladend wirkt. So schreibt niemand, der von den Menschenmassen, deren Interessen er in dem Text zu verteidigen vorgibt, auch wirklich verstanden werden will.


Neben einzelnen recht klaren Aussagen findet sich seitenweise Füllmaterial, das sich in einem sowohl-als-auch erschöpft, jedenfalls nicht gerade das, was dem Grundsatz »Euer Ja sei ein (verständliches, klares, belastbares) Ja und Euer Nein ein (ebensolches) Nein« (Mt. 5, 37) entspräche. So ist es streckenweise extrem mühselig, den inhaltlichen Kern der Enzyklika aus der dicken Schale von aussagearmen Labersätzen geradezu merkelschen Formats herauszuschälen
:

Im Verborgenen — Okkultismus neu betrachtet

11. Januar 2009
Wenn wir von Okkultismus hören, denken wir zumeist spontan an Astrologie, Kartenlegen, Glaskugel, Gläserrücken, Pendeln, Bleigießen, Wahrsagerei, an geheimnisvolle Séancen und andere esoterische Praktiken. Dies ist nicht falsch. Aber es ist bei weitem nicht die ganze Wahrheit.

Ganz allgemein bezeichnet okkultes Wirken das Wirken im Verborgenen, das Geheimnisvolle, den Augen der Öffentlichkeit entzogene. Wir finden aber in der Bibel einen Begriff, der das Bedeutungsspektrum des Okkulten erheblich erweitert. In Apostelgeschichte 19, 19 lesen wir:

»Viele aber von denen, welche vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten den Wert derselben und fanden ihn zu fünfzigtausend Stück Silber.« (Elberfelder)


Dabhar übersetzt hier:

»(Hin)reichend (viele) aber der die (okkult) umwirkenden (Kräfte) Praktiziert(hab)enden, (als) die Buchrollen Zusammengetragen(hab)ende, brannten sie (sie) (nieder) im Auge aller, und sie erkieselten ihre Werte zusammen und fanden (sie) (als) fünfzigtausend (des) Silbernen.«

 

Warum Geiernotizen?

1. Januar 2009

Tatsächlich — es gilt der Geier in dieser Welt nicht viel, ebenso wie der Wurm, und doch bezeichnet sich der Christos selbst als einen Wurm (Ps. 22, 7). Und auch das, was Schöpfungsrealitäten und Schrift über Geier sagen, ist sehr interessant:

Der Geier — oder besser gesagt, die Gesamtheit der Geierschaft — ist vorbildlich in Bestattungswesen und Recycling. Geier bringen selbst nichts um. Der Geier jagt — im Gegensatz zum Adler — nicht. Er harrt auf Jahweh und wird versorgt. Wo sich Aas findet, gibt es Geierarten, die das Fleisch von den Knochen holen. Dann gibt es andere Geier, die durch ihre außergewöhnlich aggressive Magensäure in der Lage sind, auch die Knochen zu verdauen* (generell verhindert die starke Magensäure von Geiern, daß sie sich beim Verzehr kranker Tiere selbst infizieren; beinahe erstaunlich ist es, daß die sich nicht selbst verdauen). Dann gibt es wieder andere Geier, die selbst den Boden mit dem vergossenen Blut aufnehmen und hieraus Energie gewinnen. Die verschiedenen Arten sind dabei teilweise aufeinander angewiesen: In Afrika ist zum Beispiel der Ohrengeier die einzige Art, die in der Lage ist, die Haut größerer Säugetiere aufzubrechen. Dort, wo der Ohrengeier fehlt, gehen dann auch die anderen Geier leer aus, es sei denn, Wildhüter greifen ein und öffnen den Kadaver.

Rückblick 1. Lesertreffen

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