Wolfsblut

1. Februar 2010


»Hinter sich selbst her« — über die Wolfsnatur der Denominationen

In seiner Abschiedsrede vor den Ältesten von Ephesos in Milet (Apg. 20) spricht Paulos von den »schweren Wölfen, die das Herdlein nicht verschonen werden« und beschreibt diese Wölfe als Männer, die aus der Mitte der Herausgerufenen[G] aufstehen werden, um die Lernenden (Jünger) wegzuzerren hinter sich selbst her. Wenn wir in seinen Briefen nach näheren Anhaltspunkten dafür suchen, was es mit dieser Aussage auf sich hat, stoßen wir auf den ersten Brief an die Korinther. Aber gehen wir der Reihe nach:

… grundlegende Menschenrechte, gegen die kein Staat verstoßen darf.

28. Januar 2010

 

Lawrence Burman, Richter in Memphis, Tennessee, hat Familie Romeike aus Bissingen, Baden-Württemberg, politisches Asyl in den USA gewährt. Über ihre Flucht hatte ich ja schon Anfang April 2009 berichtet.

Burman sagt in seiner Urteilsbegründung:

»Menschen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, sind eine besondere soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine gut begründete Furcht vor Verfolgung. … Deswegen steht ihr Asyl zu, und das Gericht wird ihr Asyl gewähren.«

Über Deutschland sagt er:

»Hier wird ein grundlegendes Menschenrecht verletzt, kein Land der Welt hat dazu das Recht. … Die deutsche Regierung bezeichnet Homeschooler als Mitglieder einer Parallelgesellschaft und versucht sie auszuradieren. Das ist eigenwillig und dumm und widerspicht all dem, was wir Amerikaner glauben. … Dieses Urteil ist beschämend für Deutschland.«

 

Deutschland steht mit seinem rigiden Schulzwang, der 1938 unter Hitler eingeführt wurde, um die heranwachsende Generation »gleichzuschalten« und nach 1945 einfach beibehalten wurde, im internationalen Vergleich (mit Ausnahme von Bulgarien) völlig isoliert da. Vor einem knappen Jahr hatte ich dazu geschrieben:

Am Schalter

26. Januar 2010

Mehrfach wurde mir in letzter Zeit von solchen, die ich mahnen mußte, Recht zu üben, vorgehalten, daß ich ihre Einflußmöglichkeiten in jeweiliger Angelegenheit nicht überschätzen solle. Das tue ich auch nicht. Aber jeder von uns kann an seinem Platz allein dadurch einen Unterschied bewirken, daß er sich gerecht (im biblischen Sinne, also in den Grenzen der »Furcht Jahwehs« und seinem Wort gemäß) verhält. Was Gott dadurch bewirkt, ist dann seine Sache, aber jeder hat die Verantwortung, sich seinem (manchmal gering erscheinenden) Anteil nicht zu verweigern.

0,0000094 Prozent oder: Von Vater Gott zu Mutter Erde

21. Januar 2010

 

Ich staune regelmäßig, wieviel geistlichen Durchblick ungeistliche Menschen doch manchmal haben und wie wenig geistlichen Durchblick sogenannte »Geistliche«. Soviel Klarheit hätte ich in einem Fernsehsender jedenfalls eher nicht erwartet:

 

 

 

In einem Leserbrief an die F.A.Z. beschreibt Dr. Urban Cleve aus Dortmund sehr deutlich anhand eines Beispieles, wie sehr doch der Klimawahn Glaubens- und nicht Wissenssache ist:


Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des »BUND« von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen.

Danach folgte folgendes Gespräch:

»Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?«

Antwort: »Hoch«.

»Wie hoch denn?«

»Sehr hoch.«

»Wie viel Prozent?«

»Weiß ich nicht.«

»Was ist denn sonst noch in der Luft?«

Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht.

»Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?«

»Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft.«

Citat des Tages VIII

19. Januar 2010

 

 

 

Ein Angestellter, der nicht sein Bestes in Bezug auf zuverlässige Arbeit gibt, und ein Arbeitgeber, der kein gerechtes Entgelt dafür leistet, entheiligen beide den Namen Gottes, denn Diebstahl entheiligt seinen Namen.

 Robertson McQuilkin

 

 

 

 

Erst mal die Kamele …

14. Januar 2010

 

John Cobb, Agrarsprecher der Opposition im australischen Parlament, fordert die Ausrottung aller australischen Kamele — und zwar aus »Klimaschutz«-Gründen. So ein Kamel würde im Jahr eine Tonne CO2 abgeben, und die Gesamtheit der auf eine Million geschätzten Tiere würde damit dem Emissionsäquivalent von 300.000 Kleinwagen entsprechen. Ohnehin gelten die Kamele, die erst Ende des 19. Jahrhunderts nach Australien importiert wurden, mittlerweile als Landplage.

Dr. Siegfried Fritsch · Märchen und Sagen

12. Januar 2010

Verlag One Way Spot
Taschenbuch, 234 Seiten
ISBN-10: 3927772267
ISBN-13: 978-3927772267

Fritsch unternimmt mit seinem Buch den Versuch einer geistlichen Deutung der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Anhand einer Vielzahl von Beispielen zeigt er auf, daß diese Geschichten, die ja auch einige Christen für harmloses Kulturgut halten, für die gesunde seelische und geistliche Entwicklung eines Kindes verheerend sind.

Pyrrhussieg

8. Januar 2010

 

Da hat die katholische Kirche in Malaysia ja einen echten Pyrrhus-Sieg errungen. Ich hatte schon Anfang Juni in dem Artikel »Al-Ilah vor Gericht — Die Katholische Kirche in Malaysia kämpft um ihr Recht auf Götzendienst« über den Kampf der malaysischen Katholiken berichtet, Al-Ilah zu ihrem Gott erklären zu dürfen. Nun hat das Oberste Gericht ihrem Ansinnen endlich stattgegeben. Das Ergebnis: In Malaysia kocht der islamische Volkszorn über und nun brennen Kirchen. Götzendienst fordert immer Opfer. Interessant sind einige islamische Kommentare zu dem Gerichtsurteil: »Allah ist nicht der richtige Name für den Gott der Christen. Allah ist nur für Muslime.« Da scheinen ja einige Moslems mehr geistlichen Verstand zu haben als die Katholiken.

Man sollte vielleicht mal ein paar hundert Christen fragen, wie ihr Gott heißt, und dann mal rechnen, wieviele Prozent tatsächlich spontan »Jahweh« antworten. Fast alle Bibelübersetzungen haben ja den Namen »Jahweh« durch den Titel »Herr« ersetzt, kein Wunder also, daß dies viele in die Irre führt. Im oben verlinkten Juni-Artikel war ich schon darauf eingegangen. Therapievorschlag: Einmal täglich das »Shema Jisrael« bekennen: 

שְׁמַע   יִשְׂרָאֵל   יְהוָה   אֱלֹהֵינוּ   יְהוָה   אֶחָד

oder auf gut Deutsch: »Höre Israel, Jahweh, unser Gott, Jahweh ist der einzige.«

(5. M. 6, 4)

 

 

Bibelstellen, die gern übersehen werden II

4. Januar 2010


Wenn wir aber Nahrung und Schützendes* haben, sollten wir uns dies genügen lassen.

1. Tim. 6, 8

 

*Kleidung, Behausung

 

 

 

 

 

 

Zum Jahresende …

31. Dezember 2009 

Zum Jahresende gestatte ich mir, noch einmal auf die allererste Geiernotiz hinzuweisen, den Artikel »Feuer-Fest«, der vor einem Jahr geschrieben wurde, aber einigermaßen zeitlos auch zum heutigen Tage paßt.

 

 

Es gibt jetzt seit einem Jahr Geiernotizen, anfangs im Bibelforum, seit einem Vierteljahr nun hier unter dieser Adresse, viele Artikel erscheinen parallel auch in den Ekklesia-Nachrichten. Überschlägig hat in diesem letzten Vierteljahr aller sechs Minuten irgendjemand einen Geier-Artikel angeklickt, entweder hier oder auf Ekklesia-Nachrichten, Tag und Nacht und selbst bei schlechtem Wetter. Wenn nur jeder zehnte auch den ganzen Artikel gelesen hat, ist das immer noch in jeder Stunde ein aufmerksamer Leser, was für solch ein neues Blog doch recht erfreulich ist. Ich danke für alle Zuschriften über das Kontaktformular, freilich sehe ich mich außerstande, die Kommentarfunktion für alle Artikel grundsätzlich freizugeben, da der Moderationsaufwand zu hoch wäre, was wiederum zulasten der Artikel ginge. Die Erfahrung, zum Beispiel im Bibelforum, hat gezeigt, daß geistliche Themen im Netz immer auch Störer anziehen, was dann viel Zeit kostet. Die Arbeit am Blog muß eben neben allen anderen Aufgaben erledigt werden; das schränkt die Möglichkeiten etwas ein.

 

 

 

 

 

Rückblick 1. Lesertreffen

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